Magnolia Fairy®- blühende Hecke?

Aufgrund der häufigen Anfragen in der letzten Zeit möchte ich an dieser Stelle meine Meinung zu dieser Magnolien-Hybride darstellen.
Es handelt sich um eine Kreuzung aus Magnolia doltsopa x yunnanensis x figo. Diese Züchtung stammt aus Neuseeland von dem Magnolienzüchter Marc Jury. Es gibt derzeit zwei Sorten im Handel, Magnolia Fairy® Blush (rosablühend) und Magnolia Fairy® Cream (weißblühend), die unter den Sortennamen ´MicJUR01´ und ´MicJUR02´ eingetragen sind (PBR=Plant Breeders Right). Die Eltern dieser Doppel-Hybride stammen aus dem Nepal (M. doltsopa, Winterhärtezone 9-11), aus der Provinz Yunnan im südlichen China (M. yunnanensis oder syn. M. laevifolia, Winterhärtezone 8-10) und ebenfalls aus dem Süden Chinas stammt die Magnolia figo (Winterhärtezone 8-11). Die Hybride Magnolia Fairy® wird angegeben mit einer Winterhärte in Zone 7b-11. Alle Eltern waren früher der Gattung Michelia zugeordnet, die ausschließlich in den Subtropen und Tropen Südostasiens beheimatet sind. Seit einigen Jahren wird diese Gattung den Magnolien zugeordnet.
Zweifelsfrei eine wunderschöne Heckenpflanze für ihr Wochenendhaus in Kalifornien oder in Louisiana. Aber auch für ihre Finca im Mittelmeergebiet sollte diese Hybride geeignet sein. Bei uns in Deutschland dürfte sie aber nur in ganz milden Gegenden winterhart sein. Möglicherweise in windgeschützten Lagen in der Kölner Bucht kann man es draußen versuchen. Die Temperaturen sollten im Winter nicht unter -15°C fallen. Als Heckenpflanze sollte man sie in Deutschland aber keinesfalls empfehlen. Viele Gartenfreunde haben vor einigen Jahren in den kalten, windreichen Wintern ihre Kirschlorbeerhecken eingebüßt, die in weiten Teilen Deutschlands bis zum Boden herunter gefroren waren. Die Fairy® Magnolias dürften aber empfindlicher sein als unsere großblättrigen Kirschlorbeersorten, die über viele Jahre als winterhart verkauft wurden.
Dennoch hat die Pflanze ihre Reize. Seit vielen Jahren halte ich bei uns eine Magnolia figo. Ich entdeckte die Pflanze im Gartencenter Seebauer in München und war hocherfreut eine solche Rarität erstehen zu können. Magnolia figo findet man häufig in den Gärten in Kalifornien, wo sie Bananashrub genannt wird. Die kleinen cremefarbenen Blüten verströmen einen intensiven Duft nach reifen Bananen, so dass man den Strauch meist zuerst am Duft erkennt, bevor man überhaupt die kleinen Blüten entdeckt. In der Schweiz entdeckte ich eine rot blühende Sorte von Magnolia figo in der Baumschule Eisenhut. Ich berichtete von dem herrlichen Bananenduft meiner Pflanze und wollte wissen, ob die rote ebenso intensiv duftet. Herr Eisenhut war erstaunt über den Bananenduft und meinte:

Magnolia figo

Magnolia figo

„Wir haben die schweizer Variante – die duftet nach Schoki!“ In der Tat! Magnolia laevifolia habe ich aus England mitgebracht. Herrliche weiße Blüten in großer Zahl duften intensiv nach Zitronen.
Alle oben beschrieben Magnolien sind immergrün mit kleinen meist dunkelgrünen Blättern. Sie sind dicht belaubt und gut schnittverträglich. Geschnitten wird nach der Blüte, damit die Pflanzen an den neuen Trieben wieder Blütenknospen bilden können für das nächste Frühjahr. Die Pflanzen bilden runde Büsche mit einem Durchmesser und einer Höhe von 2-3 m. Bei guter Pflege bilden sie zahlreiche Blütenknospen, die sich im zeitigen Frühjahr je nach Art im März bis Mai öffnen. Die Blüten sind viel kleiner als die unserer bekannten Magnolienarten und haben einen Durchmesser von nur 2-3 cm (M. figo) bis 5-6 cm (M. laevifolia und Fairy® Magnolia) verströmen aber einen herrlichen, meist intensiven Duft.
Fazit: Als Heckenpflanze dürfte die Magnolia Fairy® ebenso wie ihre Eltern in unseren Breiten ungeeignet sein. Aber als Kübelpflanzen für Balkon und Terasse haben alle oben beschriebenen Arten und Sorten einen hohen Wert, wenn man sie geschützt überwintern kann. Zwar sind die oben genannten Arten bis etwa -12°C bis -15°C winterhart, die Wurzeln sind aber viel empfindlicher. Daher empfehle ich eine helle, frostfreie Überwinterung bei Temperaturen um 0° bis 5°C.

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Das WWC Showersystem

Völlig neu und absolut Spitze!10422290_1571309513106725_333552595431644457_n
WLAN kennt heute wohl jeder. Vor einigen Jahren war das revolutionär! Daten übertragen ohne Kabel – eben wireless.

Und nun das:
WWC Showersystem steht für Wireless Water Connection Showersystem. Diese einzigartige Erfindung überträgt Wasser schlauchlos.
Kein Ärger mehr mit einem verdrehten Duschschlauch, keine Undichtigkeiten mehr, kein Verkalken des Duschkopfes.

Und so funktioniert´s:
Im Basisgerät wird das Wasser aus der Leitung in dem im Bild rechts erkennbaren

Basisgerät

Basisgerät

Ringbeschleuniger gedreht. Durch die hohe Beschleunigung und mit Hilfe kleiner elektrischer Impulse werden die Wassermoleküle soweit angeregt, das sich die Bindungen in den Atomkernen lösen und sich die Wassermoleküle  aus der Ebene der Materie in die Ebene der Energie begeben. Mit Hilfe elektonischer Impulse aus dem

Empfänger

Empfänger

Basisgerät lassen sich nun die energetischen Schwingungen wie Radiowellen an das Empfangsteil (links im Bild) übertragen. Die Antenne empfängt jetzt die Signale des Basisgerätes, ähnlich wie die Daten aus dem Netz von einem WLAN-Endgerät empfangen werden. Im Handgriff des Empfangsteils ist eine ultrafeine Kupferwendel eingearbeitet, in der die empfangenen Schwingungen stark abgebremst werden, so dass die Wassermoleküle das Energieniveau wieder verlassen und in den Zustand der Materie zurückkehren. Auf diese Weise ist es jetzt möglich schlauchlos, also quasi „WLAN“, zu duschen.
Da das Basisgerät nur Wassermoleküle beschleunigt ist ein Verkalken des Duschkopfes ausgeschlossen, denn Kalk kann mit dieser Technik nicht übertragen werden.
Die Reichweite des Systems beträgt ca. 50m. Somit könnte man also auch ohne Weiteres das Badezimmer verlassen, um zum Beispiel im Garten oder im Keller zu duschen. Das Gerät ist in zwei Varianten erhältlich. „WWC-Base“ (Basisgerät wie oben abgebildet) ermöglicht es, ein oder zwei Empfangsgeräte gleichzeitig zu betreiben. Dieses Gerät ist also durchaus für den Dusch- oder Badespaß zu Zweit geeignet. Mit der größeren Variante „WWC-Grand Solution“ können bis zu 6 Personen gleichzeitig duschen – der Badespaß für die ganze Familie.
Auf der Facebook-Seite können die aktuellen Beiträge erster begeisterter Nutzer nachgelesen werden.
Und so einfach ist die Installation:
1. Entfernen Sie den Duschschlauch vom Anschluss der Mischbatterie.
2. Schließen sie das Übertragungsgerät direkt an die Mischbatterie an (sollte der Anschluss nicht passen, probieren Sie die beigelegten Adapter, mitgeliefert werden Anschlusse für 3/8″, 1/2″ und 3/4″ )
3. Installieren Sie eine spritzwassergeschützte Steckdose im Badezimmer für das mitgelieferte Netzteil (beachte: das mitgelieferte Kabel hat lediglich 2 Meter Länge. Installation von elektrischen Einbauten im Feuchtraum sind nur von Fachleuten durchzuführen.)
4. Schließen sie den Duschkopf mit Hilfe des USB Kabels (im Lieferumfang enthalten) an eine geeignete Ladestation an (z.B. Handyladestation, PC o.ä.)
5. Nach Anschluss ist das Gerät betriebsbereit. Stellen Sie die Duschtemperatur mittels der Mischbatterie ein.
6. Duschen sie, wo immer sie wollen. (Mit einem Update können sie mehrere Geräte anschließen)                         (Installationsanleitung aus der oben genannten Facebook-Seite)

 

Updates sind erforderlich, jedesmal wenn ein zweites oder weitere Geräte an ein Basisgerät angeschlossen werden. Für diese Updates erhält man beim Kauf eines jeden Endgerätes eine Serienummer, die als Barcode auf der beiliegenden Gebrauchsanleitung gedruckt ist. Einfach den Barcode mit dem Handy scannen und schon verbindet sich das Handy mit dem Server von WWC Shower Systems und lädt das entsprechende Update herunter. Danach verbindet man das Handy mit dem USB-Anschluss des Basisgerätes und startet die heruntergeladene App. Jetzt kann man mit wenigen Klicks das Gerät in einer einfachen und selbsterklärenden Menüsteuerung konfigurieren.Damit erkennt dann das Basisgerät die im Haushalt befindlichen Empfangsteile.

Es sollte niemals das Gerät ohne Update betrieben werden. Denn ansonsten würde das Basisgerät an jedes Empfangsteil senden, welches sich in Reichweite befindet. In einem Mehrfamilienhaus könnte das zu überraschend hohen Wasserrechnungen führen, wenn Empfangsteile der Nachbarn von ihrem Basisgerät aus bedient werden.

Aussicht!
Zur Zeit arbeiten die Ingeneure von WWC daran, das Basisgerät um eine zweite Zentrifugalbeschleunigerwendel zu erweitern, die Warmluft auf die oben beschriebene Weise übertragen kann. Das würde dann das Föhnen revolutionieren. Man könnte sich damit völlig gefahrlos in der Badewanne die Haare trocknen, da das Empfangsteil, wie auch bei dem Showersystem nur mit Niederspannung aus einem Akku arbeitet. Und auch hier wäre eine Reichweite von ca. 50m gegeben, so dass man sich die Haare Föhnen könnte, in dem man sich in der Wohnung bewegt oder z.B zum Fernseher geht, ohne an ein Kabel gebunden zu sein. Darüber hinaus wird der Warmluftempfänger geräuschlos arbeiten, da die Warmluft ohne weitere Beschleunigung und damit ohne das lästige Geräusch eines Elektroföhnes aus dem Empfänger strömt.

Dieses System wird voraussichtlich im Sommer 2015 in Serie produziert werden. Sowohl das „WWC Base“ als auch das „WWC Grand Solution“ verfügen bereits jetzt auf der Rückseite der Geräte über die entsprechenden Anschlüsse, so dass eine Nachrüstung problemlos und einfach ausgeführt werden kann.

Mehr erfahren unter WWC Showersystems

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Sondersoli BER

Der neue (alte) Flughafen Berlin-Brandenburg, kurz BER ist aus Steuermitteln nicht mehr zu finanzieren. Immer wieder kommen neue Schreckensmitteilungen über weitere Millionen oder Milliarden, die noch kurzfristig benötigt werden, um die Baumängel zu beseitigen, damit der Flughafen endlich in Betrieb genommen werden kann. Daher beschloss die Bundesregierung in einer Sitzung vom 28. März, also erst vor drei Tagen, dass nun jeder sozialversicherungspflichtige Beschäftigte einen Sondersoli zahlen soll. Jeden Monat einen Euro (1,– €) extra Steuer in die Kassen Berlins ab dem 01.07.2014 und befristet für 1 Jahr.

Aber wieder kommt es schlimmer als es erstmal klingt. 1 € pro Monat und befristet auf ein Jahr, das sind gerade mal 12,– € pro Person und das für ein Projekt, dass wir alle so dringend benötigen. Das ist nicht viel und schließlich will jeder von uns auch entspannt in den Urlaub fliegen können. Doch Vorgestern erst beschlosse, kommen bereits heute erste Meldungen über eine mögliche Verlängerung dieses Sondersolis. Wir erinnern uns: So war es auch bei dem bekannten Soli, der ja auch nur befristet war und für den wir auch heute noch zahlen. Ich berichtete bereits vor geraumer Zeit unter dem Titel: „Steuern wurden abgeschafft“ im Jahr 2007.

Nun ist es also heraus. Unsere „Finanzexperten“ im Bundestag denken schon jetzt, erst drei Tage nach dem Beschluss über eine Verlängerung nach. Schon eine geringfügige Erhöhung des Sondersolis auf 5,– € pro Monat macht es möglich auch völlig neue Projekte zu finanzieren.

Wir erinnern uns noch an die innige Zusammenarbeit und enge Freundschaft zwischen unserer Bundeskanzlerin Angelika Merkel und dem französischen Staatsoberhaupt Nicolas Sarkozy. Wie nur wenige wissen sollte zum Zeichen der Deutsch-Französischen Zusammenarbeit eine 1:1 Nachbildung des Eifelturmes auf der Rasenfläche vor dem Reichstagsgebäude entstehen. Dieses Profekt wurde aber als nicht finanzierbar abgelehnt. Doch mit Hilfe des Sondersolis ist auch die nicht mehr auszuschließen.

Und wie überall in unserem Steuersystem gibt es natürlich auch Ausnahmen. Wer hätte denn gedacht, dass es eine einfache Regelung gibt, wie jeeder zahlt 1,– € oder 5,– € oder so. Nein es gibt Ausnahmen und man kann sich befreien lassen. Wer sich befreien lassen kann erfahren sie hier.  Auf dieser Seite oder direkt bei Ihrem Finanzamt bekommen Sie auch den Antrag auf Befreiung vom Sondersoli BER, den Sie bis zum 01.06. bei Ihrem Finanzamt einreichen müssen, damit er schon zum 01.07.2014 wirksam werden soll. Sollte der Antrag später eingereicht werden. so können Sie den zuviel gezahlten Sondersoli erst in der Einkommensteuererklärung für das Jahr 2015 bzw. das Wirtschaftsjahr 2015/2016 für landwirtschaftliche Betriebe geltend machen.

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Neuartige Rostkrankheiten an Abies

Vor einigen Jahren erwarb ich eine Abies plasticana, die zunehmend auch in Europa in den Handel kommt. Eigentlich eine ideale und sehr robuste Gartenpflanze, die sich aufgrund der farbenfrohen Sorten iABPlast5kln jedes Gartenbild dezent einfügen lässt. Im Bild rechts in Kombination mit verschiedenen Hosta kommt die Wirkung der Pflanze wunderbar zu Geltung. Abies plasticana schien mir eine hervorragende Gartenpflanze zu sein, da sie anspruchslos hinsichtlich der Klima- und Bodenansprüche ist. Sie ist pflegeleicht, lässt keine Nadeln fallen und benötigt keinerlei Rückschnitt, da sie auch bis ins hohe Alter hinein keinerlei Zuwachs aufweist. Weil sie im Winter ihr Nadelkleid behält, bringt sie auch dann noch Farbe in den Garten, wenn sich alle anderen Gehölze in ihr tristes Winterkleid hüllen. Insofern ist sie nicht nur als Solitär, wie rechts im Bild, sondern auch als Heckenpflanze hervorragend geeignet. Einmal in der passenden Größe gepflanzt und auf das rechte Maß gestutzt entfallen alle weiteren Pflegearbeiten. Bei der Pflanzung sollte man aber beachten, dass diese Art recht Windanfällig ist Bei Sturm werden die Pflanzen leicht geworfen, wenn sie nicht hinreichend verankert wurden.

Über einenABPlast3kl längeren Zeitraum hinweg erwies sich die Pflanze bei uns als extrem robust und völlig frei von Schädlingen und Krankheiten. Bis ich vor einigen Wochen erste Anzeichen einer Rostkrankheit bemerkte, die besonders an den äußersten Triebspitzen auftritt und dann als rotbrauner Belag auf die umliegenden Nadeln ausbreitet. Während der Tannennadelrost (Pucciniastrum epilobii) an der Nadelunterseite auftritt, sind sind hier die Knospen und beide Nadelseiten betroffen. Allerdings tritt die Erkrankung an den Nadeln nicht subepidermal auf, wie beim bekannten Tannenrost, sondern ist eher ein feiner Belag, der ähnlich wie beim Echten Mehltau auch abwischbar ist. Nur an den Triebspitzen und Zweigen dringt die Erkrankung in das innere Gewebe vor.  Ob die Erkrankung wirtswechselnd ist, wie der bekannte Tannennadelrost konnte ich bislang nicht beobachten. Da aber bisweilen auch Weidenröschen in unmittelbarer Nähe der Pflanze vorkommen und diese keinerlei Symptome aufweisen, gehe ich zunächst davon aus, dass das Weidenröschen im vorliegenden Fall nicht als Hauptwirt für die Erkrankung in Frage kommt. Die Übertragung der Erkrankung erfolgt über die Luft, wobei hohe Luftfeuchtigkeit sowohl di Infektion wie auch den weiteren Krankheitsverlauf fördert.

ABPlast_klZwischenzeitlich ist auch ein Triebsterben aufgetreten. Auffällig ist, dass die betroffenen Triebe ohne Nadelverlust komplett vom Baum abfallen (Bild rechts). Nähere Untersuchungen zeigen, dass dieser Zweigverlust ebenfalls auf die Rosterkrankung zurückzuführen ist. Da aber eben das Gewebe der Zweige befallen ist und die Nadeln offensichtlich nur einen äußeren Belag aufweisen, ist sicher, dass es sich bei dieser Krankheit nicht um den Erreger Pucciniastrum epilobii handeln kann. Da ein Wirtswechsel bisher nicht beobachtet werden konnte, ist es auch möglich, dass diese Form des Rostes für seine Entwicklung nicht alle Sporenformen (BSAUT) durchlaufen muss. Möglicherweise entwickelt sich der Pilz auf der Abies plasticana nur in der Haplophase. Allerdings kann ein fakultativer Wirtswechsel nach derzeitigen Erkenntnissen auch nicht ausgeschlossen werden. Ein Übergreifen auf andere Abies-Arten wurde bisher auch nicht beobachtet. Daher kann man davon ausgehen, dass es sich hierbei um eine Erkrankung mit sehr engem Wirtsspektrum handelt. Es handelt sich also zweifelsfrei um eine neuartige Form des Tannenrostes, dem ich den wissenschaftlichen Namen Pucciniastrum plasticanii geben werde.

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Da bin ich nicht zuständig

Kürzlich war ich auf dem Amt. Jeder kennt den alten Joke:
Wo ist der Unterschied zwischen einem Stück Holz und einem Beamten? Holz arbeitet!
Ich war also auf dem Amt und hatte einige Zeit zu warten, bis meine Sache bearbeitet war und habe Folgendes beobachtet:

Durch die Eingangstür kommend sehe ich, dass das komplette Mobiliar eines Büroraumes neben dem Eingang aufgestapelt ist. Ein heilloses Durcheinander! Zwei Schreibtische, Schränke alles dicht zusammengerückt im Flur. Kleinere Utensilien wie Aktenordner, Locher, Stempelhalter mit Stempeln, Telefone, Schreibtischstühle, halbvertrocknete Zimmerpflanzen, Ablagekörbe mit und ohne Inhalt, Papiere – kurz alles was man in einem Büro so braucht, all das war auf diese beiden Schreibtische gestapelt.
Ganz oben auf dem linken Stapel mit Aktenordnern stand eine Art Teller, vielleicht ein Blumenuntersetzer, in dem sich ein Aschenbecher befand. In dem Aschenbecher lagen einige Büroklammern. Warum ich diesen Blumenuntersetzer so genau beschreibe? Er wird in dieser Geschichte eine zentrale Bedeutung haben – aber dazu später.

Ich kam also herein, schaute mich um und fand nur eine Person, die  Zeitung lesend auf einem der Plätze im Wartebereich des Amtes saß. Einige Bürotüren standen offen – aber dort war niemand zu sehen. Da ich den Herrn im Norwegerpulli, der im Wartebereich saß, auch schon bei meinem letzten Besuch auf dem Amt gesehen hatte, nahm ich an, dass er hier arbeitet. Ich sprach ihn also an. „Zeigen Sie mal her“ waren seine Worte und er nahm mir meine Papiere aus der Hand. Er schaute sich wohl zwei bis drei Minuten den Bogen an, prüfte den Absender, las den Inhalt des Schreibens, stöhnte deutlich vernehmbar, wiegte den Kopf hin und her und kam nach dieser eingehenden Prüfung zu dem Schluss: „Hm, – da bin ich nicht zuständig!“ Auf meine Frage hin, wer denn zuständig sei, wiegte er wieder seinen Kopf. „Da müssen wir mal schauen!“ Gesagt – getan. Er verließ den Wartebereich, ging durch die Eingangstür nach draußen, stellte sich unter einen Dachvorsprung und zündete sich seine wohlverdiente Zigarette an.

Ich war derzeit nicht untätig ging den Flur entlang und fand jemanden. Einen freundlichen Herrn im roten Pullunder mit aufgekrempelten Hemdsärmeln, der voller Tatendrang das Schreiben prüfte, welches ich wieder in der Hand hielt und mich bat einen Moment im Wartebereich Platz zu nehmen. Dann fing er an, die Sache zu bearbeiten. Ich nahm also im Wartebereich Platz.

Der Norwegerpulli betritt etwas fröstelnd den Eingangsbereich. Er schaut sich eingehend das Desaster auf den aufgestapelten Büromöbeln an, blickt minutenlang hin und her und fast dann einen Entschluss. Ein deutlich vernehmbares „Hmmmm“ erklang.Übrigens: Alle Hm´s von ihm sind immer deutlich vernehmbar und wirken wie eine Mischung aus schmerzvollem Stöhnen, tiefer Gestörtheit der inneren Ruhe, mal fest entschlossen, mal eher unentschlossen. Ich beschreibe dies, damit sich der Leser einen Eindruck machen kann, welches immense Gewicht eine seiner derartigen Äußerung haben kann. Die Anzahl der m´s in dem „Hm“ sollen im weiteren Teil unsere Geschichte dem Leser zeigen, wie schwer die innere Ruhe gestört sein kann oder wie Gewichtig der gerade gefasste Entschluss möglicherweise ist.

„Hmmmm.“ „Norwegerpulli“ (so, möchte ich den Herrn mal nennen, denn sein Name ist mir unbekannt) hat also einen Entschluss gefasst. Er nimmt den Blumenuntersetzer, mit dem Aschenbecher und den darin befindlichen Büroklammern von dem linken Aktenstapel und stellt ihn ganz nach rechts auf einen Stapel von Ablagekörben. Sichtlich zufrieden mit seinem Werk, macht er sich auf den Weg in einen Büroraum. Er nimmt Platz auf einem der Bürostühle, schiebt den Stuhl zurück – schiebt ihn wieder vor. Er stellt die Rückenlehne ein, schiebt den Stuhl zurück und macht „Hmm!“. Norwegerpulli steht auf und geht um die Schreibtische herum. Auf der anderen Seite steht ebenfalls ein baugleicher Bürostuhl. Er nimmt Platz auf dem Stuhl, schiebt ihn zurück und schiebt ihn wieder vor. Er stellt die Rückenlehne ein, schiebt den Stuhl zurück und macht „Hmmmmmm!“ Norwegerpulli steht auf, geht um die Schreibtische herum und setzt sich auf den ersten Stuhl. Jetzt beginnt er mit seiner Arbeit. Er nimmt einen Stempel aus dem Stempelhalter, schaut den Stempel an und hängt ihn wieder zurück. Dann nimmt er den Locher, der ganz rechts steht in die Hand und stellt ihn links wieder ab. „Hmmmm!“ Norwegerpulli steht auf, verlässt das Büro und geht eine Treppe hinauf.

Aus einem der oberen Räume kommt er mit einer Brotdose zurück. Er setzt sich in den Bürostuhl und nimmt ein Brot aus der Dose. Das Brot betrachtend zieht er die Stirn kraus, um zu überlegen. „Hmmmmm!“ Er legt das Brot zurück, verschließt die Brotdose sorgfältig und geht einen langen Gang entlang. Als er zurück kommt hält er eine Tasse mit frischem Kaffee in der Hand. Er nimmt Platz, öffnet die Brotdose, nimmt das Brot heraus und beißt hinein. Sichtlich zufrieden kaut er den offensichtlich wohlschmeckenden Happen, als durch die Eingangstür ein flotter Mitdreißiger im dunklen Mantel mit einigen Zetteln in der hereinkommt und zielstrebig auf das Büro mit Norwegerpulli zugeht. Norwegerpulli schaut sich die Zettel an. „Hm!“ Er prüft noch einmal den Inhalt. „Hmmm! Da bin ich nicht zuständig! Gehen Sie doch mal den Flur entlang und schauen Sie dort!“ Der Mitdreißiger verlässt den Raum und beginnt mit der Suche nach dem Zuständigen. Norwegerpulli steht auf, verlässt das Büro und geht nach draußen. Er zündet sich eine Zigarette an und schaut den Handwerkern zu, die auf dem Nachbargrundstück arbeiten.

Fröstelnd kehrt Norwegerpulli zurück. Wieder fällt ihm das Desaster auf den aufgestapelten Büromöbeln auf, blickt minutenlang hin und her und fast dann einen Entschluss. Ein deutlich vernehmbares „Hmmmm“ erklingt und nimmt den Blumenuntersetzer, mit dem Aschenbecher und den darin befindlichen Büroklammern von dem Stapel mit den Ablagekörben. Er betrachtet die Büroklammern (vielleicht um zu zählen, ob noch alle da sind) und stellt den Untersetzer ganz nach links auf den Stapel mit den Aktenordnern. Sichtlich zufrieden mit seinem Werk, macht er sich auf den Weg in das Büro. Er setzt sich auf den Bürostuhl, schiebt den Stuhl zurück – schiebt ihn wieder vor. Dann stellt er die Rückenlehne noch einmal nach und öffnet seine Brotdose. Er nimmt das Brot heraus, betrachtet es und legt es wieder in die Dose. Nun prüft er den Kaffee, in dem er die Tasse vorsichtig unter die Nase hält. „Hmmmmmmmmm!“ Offensichtlich ist der Kaffee kalt. Norwegerpulli schlurft also den Flur entlang. Nach etwa 10 Minuten kommt er mit einer Tasse leckerem, heißen Kaffee zurück, geht in das Büro und setzt sich auf den Stuhl. Er schiebt den Stuhl zurück – schiebt ihn wieder vor. Dann stellt er die Rückenlehne noch einmal nach und öffnet seine Brotdose. Gerade als er in seine Stulle beißen will, klingelt das Faxgerät und wirft eine Seite aus. „Hmmm!“ Norwegerpulli legt das Brot zurück und verschließt sorgfältig die Brotdose, um dann aufzustehen und zum Faxgerät zu gehen. Er nimmt den Bogen in die Hand und prüft ihn lange und sorgfältig. „Hmm! Da bin ich nicht zuständig!“ murmelt er, legt das Fax zurück und nimmt auf dem Bürostuhl platz. Er schiebt den Stuhl zurück – schiebt ihn wieder vor. Dann stellt er die Rückenlehne noch einmal nach und öffnet seine Brotdose. Er nimmt einen herzhaften Bissen von seinem Brot und hat genüsslich kauend einen plötzlichen Einfall.

Voller Tatendrang geht Norwegerpulli mit kaum zu ahnendem Elan zum Eingangsbereich und betrachtet die Unordnung auf den aufgestapelten Büromöbeln. Er nimmt einen Bogen aus der oberen Ablage und liest, legt nach einigen Minuten den Bogen zurück und schaut wieder auf das Chaos. „Hmmm!“ Der Blumenuntersetzer mit Aschenbecher mit Büroklammern wechselt den Standort. Vom Aktenordnerstapel herunter auf die oberste Ablage. Zufrieden mit dem Ergebnis geht Norwegerpulli nach draußen und zündet sich eine Zigarette an. Er schaut nach dem er geraucht hat noch eine Weile den Handwerkern zu, bevor ihm wieder kalt wird.

Norwegerpulli betritt wieder den Eingangsbereich und starrt frustriert auf die aufgestapelten Akten. Er braucht nicht lange, um festzustellen, dass der Untersetzer mit Aschenbecher und Büroklammern besser auf dem Aktenstapel steht als in der Ablage. Begleitet von einem „Hmm!“ wechselt unser Objekt also den Platz. Norwegerpulli betritt wieder sein Büro. Das Telefon läutet. „Hm!“ „Hmmm!“ „Hm!“ „Da bin ich nicht zuständig!“ Wählen Sie hinten die drei oder die vier. Vielleicht weiß das da einer.“

Ich bin erstaunt. Norwegerpulli kann mehr als einen Satz. Erschöpft von dem Telefonat rückt er noch einmal den Stuhl zurecht, öffnet die Brotdose, prüft die Temperatur des Kaffees und macht „Hmmmmmmm!“ Der Kaffee ist kalt, also macht sich der Herr auf den Weg neuen zu holen. Kaum hat er das Büro verlassen klingelt erneut das Fax. Norwegerpulli dreht sich um, geht zurück ins Büro und stellt die Kaffeetasse ab. Das eingegangene Fax wird begutachtet. „Hm!“ „Hmm!“ Unser Staatsdiener legt das Fax zurück ins Gerät, geht zum Stuhl und gerade als er sich setzen will, fällt ihm der Kaffee wieder ein. Er prüft erneut die Temperatur und macht sich mit einem lang gestreckten „Hmmmmmm!“ murmelnd auf den Weg neuen Kaffee zu holen.

Zurück im Büro klingelt erneut das Fax. Norwegerpulli lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Er schlürft eine Weile weiter genüsslich seinen Kaffee, öffnet dann die Brotdose, um sie wieder zu verschließen und doch mal nach dem Fax zu schauen. Genauestens wird jetzt die Zuständigkeit geprüft. Alle Faxe werden aus dem Gerät genommen und nach erneuter Prüfung unter mehreren Hm´s und etwas leisem Gemurmel neben das Gerät gelegt.

Zeit für eine Pause! Norwegerpulli verlässt das Büro, geht ohne das Chaos im Eingangsbereich auch nur eines Blickes zu würdigen mit schnellem Schritt nach draußen, um sich die wohlverdiente Pausenzigarette zu gönnen. Das Wetter ist schlechter geworden. Es regnet in Strömen und die Handwerker auf dem Nachbargrundstück arbeiten innerhalb des Baues weiter. Nichts zu sehen und kalt ist es auch. Die halbe Zigarette austretend wendet der Beamte und schlurft schweren – ja fast traurigen – Schrittes wieder seiner Arbeitsstätte zu.

Im Eingangsbereich -. man ahnt es schon – erregt ein Blumenuntersetzer, in dem sich ein Aschenbecher mit einigen Büroklammern befindet, der ganz oben auf einem Stapel von Aktenordnern steht seine Aufmerksamkeit. „Hmmm!“ Norwegerpulli nimmt den Untersetzer und stellt ihn auf den Stapel mit den Ablageordnern.
Er schlurft zurück ins Büro und setzt sich. Er schiebt den Stuhl zurück – schiebt ihn wieder vor. Dann stellt er die Rückenlehne noch einmal nach und öffnet seine Brotdose. Er nimmt ein Brot heraus, an dem zweimal abgebissen wurde. Noch bevor er ein drittes mal abbeißen kann, kommt eine jüngere Kollegin die Treppe herunter. Eine gut gekleidete Dame im Rock und grauem Blazer.
Grauer Blazer: „Ist für mich ein Fax gekommen?“
Norwegerpulli: „Hm! Liegt da“
Grauer Blazer: „Ist das für mich?“
Norwegerpulli ohne „Hm“: „Ich lese doch nicht Eure Post!“
Grauer Blazer sortiert die eingegangenen Faxe: „Hätt´st Du auch mal hochbringen können“
Norwegerpulli: „Aber Du bist ja ´runtergekommen, da brauch’ ich die doch nicht mehr hochbringen, oder?“
Grauer Blazer nimmt die Faxe und verschwindet die Treppe hinauf.

Wieder allein wendet sich unser Beamter einer neuen Aufgabe zu. Er nimmt das Stempelkarussell in die Mitte des Schreibtisches und dreht daran. Endlich greift er in eine Schreibtischschublade, holt einen Briefbogen heraus, klappt das Stempelkissen auf und probiert die Stempel aus. Einen nach dem anderen und ohne jede Hektik. Schließlich sind alle Stempel einmal dran gewesen. Das Stempelkarussell wird zurückgeschoben und der Briefbogen verschwindet zerknüllt im Papierkorb. Norwegerpulli entschließt sich das Brot heute doch nicht mehr zu essen. Sorgfältig prüft er, ob die Brotdose fest verschlossen ist, seufzt ein „Hmmm“ und geht langsamen Schrittes die Treppe hinauf.

Einen Augenblick später kommt er herunter und schlurft wieder in sein Büro, schaut sich um und beschließt erst mal eine kleine Pause einzulegen. Er strebt der Eingangstür zu öffnet sie und schaut hinaus. Immer noch regnet es. Ein missmutiges „Hmmm!“ und er geht hinaus, um sich unter dem Dachvorsprung eine Zigarette anzuzünden. Nach mehreren tiefen Zügen kommt er wieder zurück. „Hmmmm!“ Er ergreift den Untersetzer mit dem Aschenbecher und den Büroklammern aus dem Ablagekorb und stellt ihn wieder mit einem erneuten „Hmmmm!“ wieder zurück. Seine Aufmerksamkeit zog nun ein Stapel mit Papieren auf sich. Sorgfältig prüft er die einzelnen Bögen und sortiert Sie auf zwei Stapel. „Hmm!“ nach links und „Hmmmm!“ nach rechts. Als diese Arbeit beendet ist, legt er alle Blätter wieder auf einen Stapel. „Hmm!“ Er nimmt den Untersetzer mit Aschenbecher mit Büroklammern aus der Ablage, stellt ihn auf die Papiere und wendet sich seinem Büro zu. Dort angekommen setzt sich Norwegerpulli mit einem ausgedehnten „Hmmmmm!“. Er schiebt den Stuhl zurück – schiebt ihn wieder vor. Dann stellt er die Rückenlehne noch einmal nach. Als sein Blick auf die Kaffeetasse fällt („Hmm!“), fasst er den Entschluss die Tasse zurückzubringen und schlurft den Flur entlang. Einen Augenblick später kommt er gemächlichen Schrittes zurück, geht in das Büro. Noch bevor er sich setzen kann, wird er von dem schrillen Klingelton des Faxgerätes überrascht. Norwegerpulli stellt sich vor das Gerät und wartet geduldig bis drei Seiten ausgedruckt sind. Mit einem „Biep“ beendet das Faxgerät den Druckvorgang. Der Beamte nimmt die Seiten heraus, macht „Hmmm!“ legt das Papier zurück ins Faxgerät und schlurft zur Treppe. „Fax!“ ruft er hinauf geht ins Büro zurück, öffnet einen Schrank und angelt einen Mantel heraus. Den Mantel überwerfend geht er wieder zur Treppe zurück und ruft erneut nach oben: „Ich mach Feierabend!“

Dann wendet sich Norwegerpulli dem Ausgang zu, bleibt vor dem Chaos mit den Büromöbeln stehen und begeht eine letzte Amtshandlung: Er nimmt den Untersetzer mit Aschenbecher und Büroklammern von den Papieren und stellt ihn zurück ganz oben auf dem linken Stapel mit Aktenordnern. Er blickt sich um, stellt mit einem diesmal zufriedenen Seufzer fest, dass alles wieder am rechten Platz ist und verlässt das Amt.

Nun kam auch roter Pullunder aus seinem Büro. Er entschuldigte sich höflich, dass ich so lange warten musste, aber die Prüfung meines Anliegens sei in diesem speziellen Falle etwas aufwendiger gewesen.

Ich konnte endlich das Amt verlassen. Ich blickte ein letztes Mal auf das Chaos mit den Büromöbeln und war einen Moment in der Versuchung einen Untersetzer mit einem Aschenbecher, in dem sich einige Büroklammern befanden von ganz oben, vom linken Stapel mit den Aktenordnern in die Ablage ganz rechts zu stellen. Aber dann wurde mir klar:
Was hätte morgen Norwegerpulli zu tun? Und
„Da bin ich nicht zuständig!“.

Und die Moral von der Geschichte: Wer mit einem Norwegerpulli zur Arbeit geht, ist selber Schuld.

© by madi

PS: Diese Geschichte ist nicht erfunden, nur überspitzt dargestellt

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